ShareWood Switzerland AG

Totalverlust des Holz-Direktinvestments

Was ist passiert?

Die ShareWood Switzerland AG mit Sitz in Zürich ist ein Unternehmen, welches seit 2007 Teak-, Eukalyptus- und Balsa-Bäume auf Plantagen in Brasilien verkauft. Mit gutem Gewissen und einem Beitrag zum Klimaschutz investierten Anleger insgesamt rund 100 Millionen Franken.

Die ShareWood warb mit großen Renditen. So sollen Anleger über Durchforstungen, Ausforstungen und durch den Endschlag nach etwa 20 Jahren ihr investiertes Geld mit einer Jahresrendite von mindestens 6 % p.a. zurückerhalten und somit große Gewinne machen.

Das Unternehmen hat sich jedoch augenscheinlich verkalkuliert. Zumindest für die Balsa-Bäume fand sich kein Abnehmer, sodass ein Verkauf unmöglich wurde.
 

Im September 2019 informierte die ShareWood die Investoren, dass das Balsa-Projekt angesichts des gänzlich fehlenden Absatzmarktes zu stoppen sei. Zudem seien die Bäume zu zerkleinern und gleich vor Ort in den Boden einzuarbeiten. Dies kommt einem Totalverlust des Investments gleich.

Hinsichtlich der Teak-Bäume wissen wir, dass zum Teil Holzerlösabrechnungen aufgrund vermeintlicher Holzverkäufe vorgenommen worden sind, sich jedoch die Holzerlösauszahlungen seit Jahren aus unerklärlichen Gründen verzögern.

Schwer nachvollziehbar ist auch der Umstand, dass sich Aus- und Durchforstungen der Baumplantagen um Jahre verzögern.

Was sollte nunmehr unternommen werden?

Natürlich kann niemand vorhersehen, wie sich der Holzpreis in 5, 10 oder 20 Jahren entwickelt und ob dann auch ein Absatzmarkt besteht. Allerdings gibt es Anhaltspunkte, die zumindest auf ein schlechtes Plantagen-Management durch die ShareWood hinweisen.

Aus einem aktuellen Gerichtsverfahren eines unserer geschädigten Mandanten wissen wir, dass der Totalverlust bei den Balsa-Bäume verhindert hätte werden können. Die Pflichten der ShareWood aus dem Servicevertrag wurden augenscheinlich nicht eingehalten.

Daneben wurden Anleger über Risiken beim Vertragsabschluss nicht aufgeklärt.

Diese Gegebenheiten nahm offenbar die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Deutschland (BaFin) am 14.05.2019 zum Anlassen, gegen die ShareWood ein Werbeverbot in Deutschland zu verhängen und das öffentliche Angebot der Holz-Investments wegen Verstoßes gegen das Vermögensanlagengesetz zu untersagen.

Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Sie gegen SHAREWOOD vorzugehen?

In der Vergangenheit stützten Anleger ihre Klagen in erster Linie auf den vermeintlich fehlenden Eigentumserwerb der Bäume. Dieser Argumentation wurde zwischenzeitlich von Gerichten eine Absage erteilt. Nach brasilianischem Recht sei es nämlich möglich, Eigentum an Bäumen zu erwerben, obwohl man nicht Eigentümer der Liegenschaft ist, auf welchem der Baum steht.

Ungeachtet dessen wissen wir aufgrund unserer aktuellen Fälle und Gerichtsverfahren, dass es noch zahlreiche andere Anknüpfungspunkte gibt, um die ShareWood in die Haftung zu nehmen. Insbesondere hat die ShareWood unseres Erachtens nachweislich gegen die Pflichten aus dem Servicevertrag bei der Bewirtschaftung der Balsa-Bäume verstoßen.

Vorsicht:

Ihre Ansprüche können von Verjährung bedroht sein. Rasches Handeln ist unumgänglich, um Ihre Forderungen gegenüber der ShareWood zu wahren.

Kontaktaufnahme

Geschädigte Anleger können sich zur Wiedererlangung ihrer investierten Gelder an uns wenden. Wir unterstützen Sie in dieser Angelegenheit.

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